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Betreuende

Kinder betreuen und bespaßen

(auch auf Klassenfahrt oder im Bundesfreiwilligendienst)

Du…

  • bist mind. 18 Jahre alt (oder mind. 16 Jahre alt und hast kein Problem mit Hilfsdiensten meist in der Küche)
  • hast Bock auf zwei Wochen was richtig Sinnvolles machen (nicht nur im Sommer)
  • kannst gut mit Kindern (oder willst es ausprobieren)
  • brauchst eine Ehrenamtsbescheinigung (z.B. für deine nächste Bewerbung als *Allesmögliche*)
  • musst ein Praktikum für Studium oder Ausbildung absolvieren
  • freust dich als Angestellte*r des Öffentlichen Dienstes über Sonderurlaub, weil du bei uns Kinder betreust
  • bist einfach ein verdammt cooler Dude, weil du ehrenamtlich was Gutes tust. („Was ist eine gendergerechte Form von ‚Dude‘? Echt ‚Dudeen‘? Vielleicht ‚Hoopy‘ oder gar ‚Frood‘? (siehe dazu unten unter ‚Handtuch‘)“)
  • (…)?
Dann bewirb dich bei uns als Betreuer*in oder Helfer*in, erlebe Teamgeist, Spaß und ermögliche Kindern unvergessliche Ferien – nicht nur im Sommer.
Geschult wirst du durch uns auf einem Vorbereitungswochenende (und ggf. weitere Online-Angebote von uns.)
Du willst extra einen Rettungsschwimm-Schein oder einen Klettersicherungsschein machen – sprich uns an!
Du hast noch kein aktuelles erweitertes Führungszeugnis – schreib es in die Bewerbung unten rein, und zwar hier:
Das klingt toll, ich will Kinder betreuen.
Und vergiss niemals dein Handtuch, denn wie alle wissen:

Handtuch, das

„Der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher.

Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santriaginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen und bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und naß ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Was jedoch noch wichtiger ist: Ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinterkommt, daß ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompaß, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade „verloren“ hat. Der Strag denkt natürlich, daß ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muß, auf den man sich verlassen kann.

Daher der Satz, der in den Anhalterjargon übernommen worden ist: „He, hast du den Hoopy Ford Prefect gesasst? Das ist’n Frood, der weiß echt, wo sein Handtuch ist.“ (sassen = wissen, durchblicken, treffen, Sex haben mit; Hoopy = echt irrer Typ; Frood = total echt irrer Typ).“

(Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis, Kap. 3)

Und jetzt stellt euch nur mal vor, wozu ein Handtuch in einem Ferienlager alles gut sein kann!
Du hast dich immer noch nicht beworben? – Dann aber schnell hier hin!
Wir freuen uns auf dich!
(…)
Du willst immer noch weiter lesen? – Kein Problem:

Der lange alte Text, der aber immer noch stimmt: Irgendwann sind wir alle groß geworden und viele, die damals in der Schneckenmühle herumlärmten, sind heute ehrenamliche Betreuerinnen und Betreuer. Um mitzumachen, muss man bei uns 18 Jahre alt sein, Spaß an der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wie uns haben (- bist du noch nicht 18, aber wenigstens schon 16 Jahre alt, freuen wir uns über deine Helferbewerbung über das Formular unten) und ein eintragsfreies erweitertes Führungszeugnis vorlegen (ein entsprechendes Anforderungsschreiben für ‚das Richtige‘ stellen wir aus). Ein Führerschein oder Rettungsschwimmerpass, besondere Talente oder neue Ideen sind schön, aber nicht zwingend Voraussetzung. Die Teilnahme an unserem Vorbereitungswochende im Frühling ist hingegen notwendig und die Teilnahme an der Erst(i)schulung sorgt regelmäßig für bevorzugte Bestätigung des Einsatzes – einfach, weil man sich früher kennenlernt. Wer bereits eine JuLeiCa hat oder schon zigmal bei uns mitgefahren bist, für den ist die Erstischulung nicht zwingend nötig, Neulingen im Gebiet sei diese aber wärmstens ans Herz gelegt – und als Belohnung muss man weniger lesen.

Meist dauern unsere Freizeiten zwei Wochen, in Ausnahmefällen auch mal abweichend. Neben der Betreuung einer Gruppe von 7 bis 8 Kindern einer Altersstufe und eines Geschlechts fallen Nachtwachen, Fahrbereitschaften oder spontane Kreativität an. Erfahrene Betreuerinnen und Betreuer und Vereinsmitglieder des Kinderdorf Schneckenmuehle e.V. stehen euch während eures Aufenthalts in unseren Freizeiten mit Rat und Tat zur Seite.

Im Vorfeld werdet ihr in einer mehrtätigen Schulung auf euren Einsatz in Sachen Erste Hilfe, pädagogische Methodik, Vereinsphilosophie sowie rechtliche Grundlagen geschult. Auch praktische Beispiele wie Spiele für drinnen und draußen, Kinderbespaßung und Fallbeispiele für Problemlösungen innerhalb der Gruppe sind Bestandteil unserer Schulungen.
Auch viele Lehramtsstudenten und -studentinnen absolvieren bei uns ihre Pflichtpraktika. Angestellte im öffentlichen Dienst beantragen Sonderurlaub und kriegen ihn meistens genehmigt. Auch andere Praktika können bei uns durchgeführt werden und das ist mit viel Spaß verbunden. Wer ein ganzes Jahr im sozialen Bereich verbringen möchte, kann bei uns einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren. Fragt uns einfach mal zum Beispiel über das Bewerberformular ganz unten auf dieser Seite!

Neben freier Kost und Logis, An- und Abreise und Praktikumsbescheinigungen gibt es auf Anfrage bei uns auch Teilnahmebescheinigungen, die in den meisten Lebensläufen sehr gut aussehen, denn ehrenamtliche Arbeit macht bei vielen Bewerbungen den Unterschied. Und eine Aufwandsentschädigung zahlen wir auch. Der Spaß bei uns ist unbezahlbar und für alles andere gibt es… ach nein, das war etwas anderes.)

Das klingt toll, ich will Kinder betreuen.